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Der BTL Y-Wing Sternjäger war ein Bomber der Galaktischen Republik während der Klonkriege und später der erste Sternjäger, der von der Rebellen-Allianz eingesetzt wurde und ist als Langstreckenjäger bzw. -bomber konzipiert worden. Seinen Namen erhielt er aufgrund seines markanten Äußeren, das an ein „Y“ erinnert. Das Manko seiner mäßigen Unterlichtgeschwindigkeit konnte er durch starke Schilde, einen Hyperraumantrieb und eine schwere Bewaffnung kompensieren. Diese bestand aus zwei Laserkanonen, zwei Protonentorpedowerfern, zwei Ionenkanonen und einem Protonenbombenwerfer.

Beschreibung Bearbeiten

Der Y-Wing Sternjäger ist als robuste Kampfmaschine und eines der berühmtesten Kriegsschiffe in die Geschichte eingegangen. Als Veteran unzähliger Konflikte hatte er seine zähe Bauweise und seine enorme Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Dabei ist der markige Sternjäger mit der auffälligen Y-förmigen Konstruktion bei weitem nicht so schnell wie viele andere Maschinen ähnlicher Bauart. Dies war vor allem einem um eine titaniumverstärkte Alustahlhülle gebauten Rumpf geschuldet, dem das Schiffe jedoch seine enorme Zähigkeit zu verdanken hatte. Zusätzlich wurde das Schiff von einer Reihe Modular-Täfelungen geschützt, die jedoch aufgrund der zahlreichen Wartungsarbeiten von den Rebellen-Mechanikern in der Regel entfernt wurden. Am Heck des Hauptrumpfes befand sich ein Chempat-Deflektorschildgenerator, der feindliches Laserfeuer einfach am Rumpf des Y-1s abblitzen ließ. Neben diesen defensiven Verteidigungsmaßnahmen war das Schiff außerdem mit drei verschiedenen Waffensystemen ausgestattet. Im Frontbogen war die Primärwaffe eingebaut, zwei Zwillingslaserkanonen von Taim & Bak. Der Geschützturm am oberen Ende der Kabinenhaube war mit einem Satz Ionenkanonen bestückt, während zwei nach vorn ausgerichtete Protonentorpedorohre, die sich in einer Halterung unterhalb des Cockpits verbargen, die standardmäßige Bewaffnung komplettierten.

Bei Flügen in Unterlichtgeschwindigkeit wurde der Kampfraumer von zwei großen, auf 250 KTU ausgelegte Ionentriebwerken angetrieben, die eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 MGLT zuließen. Zwei Schubkontrolldüsen am Ende des Hauptrumpfes sowie ein Satz Vektralringe, die hinter den Ausstoßdüsen des Schiffes lagen, sorgten dafür, dass sich der Y-Wing nicht die Trägheit seiner geringen Endgeschwindigkeit anmerken ließ und dennoch ziemlich manövrierfähig blieb. Die Rebellion setzte während des Galaktischen Bürgerkriegs auch auf eine Modifikation, welche mit vier statt nur zwei Ionentriebwerken ausgestattet war. Dadurch konnten die Maschinen höhere Geschwindigkeiten erreichen und größere Nutzlasten tragen. Bei interstellaren Flügen profitierte die Maschine von einem leistungsfähigen Hyperantrieb der Klasse 1, der von einem Satz NH-7 Flugavionik gesteuert wurde. Innerhalb einer planetaren Atmosphäre wurde der Y-Wing von seinen eingebauten Repulsorliftgeneratoren angetrieben, die den Jäger auf eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km/h beschleunigen konnten. Eine Reihe von 03-R Cyrogen-Energiezellen, die im Querträger untergebracht waren, fungierten als Hauptenergiezufuhr für die Antriebswerke sowie den Ionisierungsreaktor des Schiffes. Bei dem Reaktor handelte sich um einen von Novaldex hergestellten Energiegenerator, der eine leistungsfähige Kühlpumpe besaß, um somit die Betriebstemperatur auch unter Extremsituationen aufrecht zu erhalten. Überhaupt war der Y-Wing dafür bekannt, dass er äußerst schnell und sehr häufig heiß lief, weswegen er auch ein komplexes System von Kühlleitungen besaß, die die gesamte Konstruktion durchliefen. Dass diese Leitungen permanent Leck schlugen, war ein häufiger Grund, warum die Maschine ständigen Wartungsarbeiten unterworfen war.

Quellen Bearbeiten

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