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Der imperiale Twin Ion Engine-Sternjäger, oder kurz TIE-Jäger, zählte zu einem der am weitesten verbreiteten Raumjäger der Galaxis und war neben den Sturmtruppen oder dem Sternzerstörer das bekannteste Symbol der imperialen Herrschaft. Er wurde von der Firma Sienar-Flottensysteme entwickelt und anschließend in riesigen Stückzahlen produziert. Er besaß keinerlei Schilde oder Lebenserhaltungssysteme, verfügte jedoch dank seines Zwillingsionenantriebs über eine hohe Endgeschwindigkeit und eine gute Manövrierfähigkeit, wodurch er es – da er in der Schlacht immer in großer Masse eingesetzt wurde – mit nahezu jedem Jäger in der Galaxis aufnehmen konnte.


Durch seine fehlenden Schilde wurde der TIE-Jäger zusammen mit den TIE-Piloten oft als Wegwerfware beschrieben. Wegen seiner Form wurde er von Piloten der Rebellen-Allianz, oder später der Neuen Republik, als Augapfel oder Tarantel bezeichnet.

Beschreibung Bearbeiten

Aufbau Bearbeiten

Der Aufbau eines Standard-TIE-Jägers war einfach wie simpel und doch äußerst effektiv. Zur linken und rechten Seite des Jägers befanden sich zwei sechseckige Solarflügel, welche durch Flügelklammern unterteilt wurden, die vom Mittelpunkt der Flügel zu ihren Ecken verliefen. Innerhalb dieser Unterteilungen befanden sich die sechs Solargruppen, welche den Jäger mit Energie versorgten. Das zentrale Element innerhalb der Flügel war der Ausläufer eines Verbindungspylons, welcher die Flügel mit dem Rest des Schiffes verband. Der „Rest“ des Schiffes war jedoch sein Hauptmerkmal. Das kugelförmige Kommandomodul, auch Kugelkanzel genannt, war das Kernstück des TIE-Jägers. Hier befanden sich alle wichtigen Systeme, die Pilotenkanzel, der Antrieb und die Treibstofftanks, sowie die Waffensysteme. Durch ihre modulare Bauweise waren alle TIE-Cockpits gleich und wurden, wenn nur in leicht abgewandelter Form, auch in anderen TIE-Versionen eingesetzt.


Im Inneren der Kugel waren das Cockpit des Piloten und die Treibstofftanks platziert, welche die beiden Ionenantriebe versorgten. Der Pilot konnte von innen das Geschehen um sich herum durch seine Transparistahl-Kuppel betrachten, welche leichten Laserbeschuss abfangen und dem Piloten durch ihre Form und Position ein größeres Sichtfeld verschaffen konnte als bei üblichen Raumjägerdesigns. Die Transparistahl-Kuppel war eckig, segmentiert und besaß zudem Ähnlichkeiten zu einem Design aus den Klonkriegen. Unterhalb des Sichtfensters lagen die beiden einzigen Waffensysteme des Raumjägers, zwei SFS Ls-1 Laserkanonen. Oberhalb des Cockpits befand sich die Ein- und Ausstiegsluke des Jägers, welche ebenfalls über kleinere Sichtfenster verfügte, um dem Piloten die Sicht nach oben und teilweise nach hinten zu ermöglichen.


Auf der Rückseite des Kugelcockpits war die Antriebssektion des Raumjägers vorzufinden. Im Zentrum befand sich der Ionisierungsreaktor, welcher je links und rechts von einem Antriebs- und einer Manövrierdüse umgeben war. Zum Bau des Jägers wurde neben Transparistahl für die Sichtkuppel des Cockpits hauptsächlich Titanium für die Hülle des TIE-Jägers und Quadaniumstahl für die Solarflächen benutzt. Diese Materialien bildeten zudem den einzigen wirklichen Schutz des Raumjägers. Unterhalb der Panzerung der Solarflügel befanden sich eine Wärmeaustausch Matrix und ein Netz aus Energieakkumulatorlinien, welche über dem Ionisierungsreaktor mit dem Antrieb verbunden waren.

Technik Bearbeiten

Das Hauptmerkmal des TIE-Jägers war sein einzigartiges, von Raith Sienar entwickeltes, Antriebssystem. Der Zwillingsionenantrieb, der über die Solarflügel mit Energie versorgt wurde, war ein Rückstoßantrieb, welcher mithilfe seines Reaktors Mikropartikel von Gasen ionisierte und anschließend nach hinten ausstieß. Dies beschleunigte die Maschine auf nahezu Lichtgeschwindigkeit und der Jäger erreichte eine Geschwindigkeit von 100 MGLT, was ihn abgesehen vom A-Flügler der Rebellen-Allianz zu einem der schnellsten Raumjäger der Galaxis machte. Da der Antrieb äußerst effektiv arbeitete und eine gute Umwandlungsrate von Masse zu Energie besaß, brauchte der TIE-Jäger nur eine kleine Treibstoffkammer. Dies sparte wiederum Gewicht und ließ den Jäger wieder schneller und manövrierfähiger werden. Zudem verlieh der Antrieb dem TIE-Jäger sein charakteristisches Kreischen, wofür er in der ganzen Galaxis bekannt und gefürchtet war. Dennoch musste der TIE-Jäger öfters zum Auftanken zu seiner Basis zurückkehren.


Schemata eines TIE-Jägers Hinzugefügt von JP-ModgamersAllgemein achteten die Ingenieure sehr stark darauf Gewicht zu sparen. So verzichteten sie komplett auf ein Lebenserhaltungssystem, Deflektorschilde, Sekundärbewaffung, ein Fahrgestell, Astromechunterstützung und bauten zudem auch keinen Hyperraumantrieb ein. Dies macht den TIE-Jäger außerdem relativ günstig, so dass er in gewaltigen Stückzahlen gebaut werden konnte. Seine hohe Beweglichkeit erlangte der TIE-Jäger durch seine, bei Sienar entwickelten, Manövrierdüsen. Mit ihrer Hilfe konnte der vom Antrieb ausgestoßene Partikelstrom in nahezu jede nur erdenkliche Himmelsrichtung gelenkt werden und ermöglichte so dem Jäger unzählige Flugmanöver. Seine hohe Wendigkeit unterstützte den TIE-Jäger beträchtlich während eines Raumkampfes, stand ihm jedoch nicht während eines Kampfes in einer Planetenatmosphäre zur Verfügung, da seine nicht-aerodynamische Form diese stark einschränkte.


Die Bewaffnung des TIE-Jägers bestand aus zwei nach vorne justierten Laserkanonen, welche einen konzentrierten grünen Laserstrahl verschossen. Der Pilot konnte einstellen, ob er sie Paarweise oder Abwechselnd abfeuern wollte. Zudem half ein hochentwickelter Zielcomputer die Kanonen auf ein Zielobjekt auszurichten. Energie bezogen die Laser durch eine zusätzliche Batterie, welche erst in der neuen Version des TIE-Jägers eingebaut wurde. Zuvor erhielten die Laser ihre Energie aus dem Reaktor, was jedoch im Gefecht zu verringerter Leistung des Antriebes und der Beweglichkeit führte. Die Laserkanonen an sich sind nicht sehr stark und richten deswegen nicht so großen Schaden an, doch wurde dies durch die imperiale Taktik, nur in großen Massen anzugreifen, kompensiert.


Ein TIE-Pilot im Inneren seines Jägers Hinzugefügt von JP-ModgamersDurch das Fehlen sämtlicher lebenserhaltenden Systeme im Inneren des Jägers musste ein TIE-Pilot einen komplett versiegelten, mit einem Lebenserhaltungssystem ausgestatteten Raumanzug tragen, wenn er sich im Cockpit befand. Im Inneren des Jägers herrschte während des Fluges ein Vakuum, wodurch der Pilot ohne seinen Anzug nicht überleben konnte. Der Anzug verfügte über einen eigenen Sauerstoffvorrat und einen Atmosphärenkonverter. Im Inneren des Cockpits saß der Pilot auf einem stoßabsorbierenden Sitz und wurde zusätzlich von einem Repulsorlift-Antigravfeld und Gurten geschützt. Gesteuert wurde der Jäger über Pedale an den Füßen, welche den Schub und die Flugrichtung kontrollieren, und einem Steuermodul auf Brusthöhe. Hiermit steuerte der Pilot ebenfalls Kurs und Geschwindigkeit, feuerte jedoch auch die Waffen ab.


Die Einführung des TIE-Jägers brachte sowohl Vor- als auch Nachteile. Die im Vergleich mit anderen Modellen eher schlanken Jäger konnten von nahezu jedem imperialen Schiff transportiert werden. Imperiale Sternzerstörer konnten sogar doppelt so viele TIE-Jäger transportieren, als es mit anderen Sternjägermodellen möglich wäre. Aufgrund des fehlenden Fahrgestells jedoch mussten alle Schiffe der Flotte entsprechend umgerüstet werden. Da die Jäger über keinerlei Kufen oder Ähnliches verfügten um zu landen, werden die Jäger an speziell gefertigten Gestellen an der Decke aufgehängt und die Piloten konnten ihre Jäger nur über einen Gang oberhalb dieser Gestelle erreichen, von wo aus sie durch die Einstiegsluke am Kopf der Pilotenkanzel den Jäger erreichten.

VerwendungBearbeiten

Mit der Einführung des TIE-Jägers in die Imperiale Flotte begannen sich die Taktiker nach der neuen imperialen Doktrin auszurichten. Ein einzelner TIE-Jäger war sehr verwundbar. Einige Streifschüsse an den Flügeln konnten eine seiner Tragflächen abreißen, wodurch der Jäger in ein nicht mehr zu kontrollierendes Trudeln geriet. Treffer an der Pilotenkanzel konnten dazu führen, dass sich die Treibstoffkammern entzündeten, was mit einer Explosion und dem Tod des Piloten endete. Ein frontaler Volltreffer durch die Sichtluke, konnte ebenfalls nicht abgefangen werden und endete ebenfalls tödlich. Um dies zu umgehen, setzte die Jägerdoktrin auf die Geschwindigkeit und Beweglichkeit des TIE-Jägers und setzte ihn in großen Massen ein. Mehrere Jäger sollten den Gegner ausmanövrieren, sich an sein Heck heften und abschießen. Hierauf wirkten sich jedoch die Solarflügel hinderlich aus, da diese das Sichtfeld des Piloten zu den Seiten hin einschränkten.


Ein guter Pilot konnte einen X-Flügler ausmanövrieren und abschießen. TIE-Jäger war somit nur so gut wie der Pilot, der ihn flog. Die Imperialen Akademien bildeten tagtäglich Hunderte von Rekruten aus, doch nur ein Bruchteil derer, die sich für das Sternjägerkorps meldeten, absolvierte die harte Ausbildung. Nur den besten Piloten wurde der Zutritt zur Elite, dem TIE-Jägerpilotenkorps, gewährt. Diese Schicht von TIE-Piloten wurde in die ganze Galaxis ausgeschickt, um die überall in der Galaxis vertretenen Jäger zu steuern. Jungen Rekruten fiel es dabei oft schwer, die recht empfindliche Steuerung des TIE-Jägers zu kontrollieren, oder gleichzeitig mit dem Steuerknüppel zu zielen und zu lenken. Doch wenn der Pilot seinen Jäger beherrschte, konnte er nahezu jeden feindlichen Jäger in der Galaxis, ob von Piraten oder Rebellen gesteuert, besiegen.


Ein weiterer Vorteil des Einsatzes des Jägers in größeren Formationen war, dass er so die Nachteile seiner schwachen Bewaffnung wieder ausgleichen konnte, da sich der Schaden der Laser summierte und die Jäger so imstande waren, nahezu alles zu zerstören, was sich in ihrem Weg befand. Außer zum Angriff war die Geschwindigkeit auch der größte Verteidigungsmechanismus des Jägers. So konnte der TIE-Jäger dem Feind immer wieder aus der Zielpeilung entweichen. Zudem gab der Jäger durch seine Form dem gegnerischen Piloten nur ein kleines Zielprofil, welches durch Flugmanöver noch schwerer zu treffen war. Später verfügten einige Versionen des TIE-Jägers sogar über ein Frühwarnsystem, welches den Piloten darauf hinwies, wenn sein Jäger vom Zielerfassungssystem eines anderen Schiffes selektiert wurde.


Da als Kurzstreckenjäger konzipiert, war der TIE-Jäger auf einen planetare Stützpunkt, eine Raumstation oder ein Kampfschiff als Basis angewiesen, in der er gewartet, repariert und neu aufgetankt werden konnte. So war dort oft mindestens eine Staffel von zwölf Jägern zu finden, während Sternzerstörer sogar bis zu 72 dieser Jäger, also ein komplettes Geschwader, transportieren konnte. Die größte bekannte Transportkapazität hatte jedoch der Todesstern, welcher die gewaltige Zahl von 7.000 TIE-Jägern mit sich führen konnte. Der Aufgabenbereich der Jäger erstreckte sich hierbei, neben dem offensichtlichen Angriff auf feindliche Raumschiffe und Jäger, auf Eskorte von Konvois oder Überwachung des Raums um eine imperiale Einrichtung. Des Weiteren diente er oft als Geleitschutz von Kreuzern und später auch von TIE-Bombern.


Hierbei wurde der TIE-Jäger und auch seine Piloten als entbehrlich angesehen. Sie waren zwar leicht abzuschießen, galten aber auch als genauso leicht zu ersetzen. Die Verlustzahlen von Maschinen und Piloten waren sehr hoch, wurden jedoch geheim gehalten. Die meisten Piloten starben, wenn sich durch einen Treffer der Treibstoff entzündete, welcher unterhalb des Cockpits gelagert wurde. Anschließend explodierte dieser und tötete den Piloten, meist bevor sich dieser in irgendeiner Weise retten konnte. Auch trotz seines Schutzanzuges würde ein TIE-Pilot bei einem Ausstieg mit einem gewöhnlichen Schleudersitz das Vakuum des Weltraums nicht überleben. Dennoch gab es Modelle, die einen Schleudersitz eingebaut hatten, mit dem der Pilot zumindest die Chance hatte, ein zweites Mal in ein TIE-Cockpit zu steigen und somit aus einem begangenen Fehler zu lernen und ihn nach Möglichkeit nicht mehr zu wiederholen.


Je mehr sich der Galaktische Bürgerkrieg zu Gunsten der Rebellen und später der Neuen Republik entwickelte, desto weiter entfernte sich der TIE-Jäger von seinem ursprünglichen Missionsprofil. Einst ohne größere Bedenken eingesetzt, wurden sie im späteren Verlauf des Krieges immer wertvoller, als dass man sie ohne durchdachte Planung einsetzte. Spätestens ab 9 NSY war das Erfüllen des Missionsziels nicht länger die einzige Aufgabe des Piloten. So wandelte sich das Verständnis, dass mehr Wert darauf gelegt wurde, dass das Schiff und vor allem der Pilot sich wieder zur Basis zurückkehrten, damit er seinen Kampf an einem anderen Tag weiterführen konnte.

Geschichte Bearbeiten

Symbol des Imperiums Bearbeiten

Noch zur Zeit der Galaktischen Republik entwickelte der Ingenieur Raith Sienar den revolutionären Zwillingsionenantrieb. Schon damals war vorgesehen, dass der Antrieb Energie über Solarflügel erhalten sollte. Sienar hielt sich bedeckt über seine nächsten Projekte, doch sickerte durch, dass das neue Antriebskonzept, zusammen mit seiner Energieversorgung, mit den damaligen Hyperraumantrieben, Lebenserhaltungssystemen und Deflektorschilden erheblich teurer wurde. Schließlich begann man damit, ein erstes Raumschiff, den T.I.E.-Jäger, bei Republic Sienar Systems zu entwickeln.


Dieses Schiff war der unmittelbare Vorgänger des TIE-Jägers, doch erst nach der Gründung des Imperiums, konnte sich das Design durchsetzen. Sienar-Flottensysteme, wie sich die Firma jetzt nannte, hatte nur geringen Marktanteil im Militärbereich, gelang es, mit dem neuen TIE-Jägermodell die Erwartungen der Militärs zu erfüllen. Der neue Jäger wurde anschließend in gewaltigen Stückzahlen gebaut: Sienar konnte pro Jahr einige tausend dieser Jäger produzieren.


Der TIE wurde zur Hauptjagdmaschine des Imperiums und stellte somit eine galaxisweite Präsenz des Imperiums dar. Die imperiale Propagandamaschinerie stilisierte ihn, indem sie seine Schwächen nicht leugnete, jedoch betonte, dass die Piloten diese mithilfe intensiven Trainings und Könnens ausgleichen konnten. Außerdem verwandelten sie den TIE-Jäger als ein Symbol der Neuen Ordnung des Imperators. Da es Nichtmenschen nahezu komplett untersagt war, sich bei den Imperialen Akademien einzuschreiben und zum Pilotenkorps nur menschliche oder andere menschenähnliche Humanoiden Piloten zugelassen waren, galten sie und ihre Jäger als Beweis der menschlichen Überlegenheit über die nichtmenschlichen Spezies.

In den frühen Jahren des Imperiums bekämpfte der TIE-Jäger hauptsächlich Piraten und half bei der Niederschlagung von Aufständen. So kämpfte er hierbei hauptsächlich gegen Z-95 Kopfjäger, welche als mindestens eben so zahlreich wie der TIE-Jäger angesehen wurde. So kämpfte ab 6 VSY die 6. Staffel des 37. Geschwaders über ein Jahr gegen die Lortan-Fanatisten, welche hauptsächlich mit dem Z-95 ausgestattet waren und besiegten sie letztendlich. Die imperialen Akademien bildeten immer mehr Piloten für die immer größere Zahl an produzierten TIE-Jägern. Als sich 3 VSY die Rebellen-Allianz formierte und dem Imperium den Krieg erklärte, sahen sich die Piloten und der TIE-Jäger einem neuen Feind gegenüber, welcher über ähnliche Ausbildung und Material verfügte.


Einige Piloten laufen mit ihren TIE-Jägern zur Allianz über Hinzugefügt von JP-Modgamers1 VSY entschieden sich vier Piloten der Twilight-Staffel, zu denen auch Biggs Darklighter zählte, zu desertieren und sich der wachsenden Rebellion anzuschließen. Mit ihren vier Jägern ergriffen die Piloten die Flucht von der Rand Ecliptic und kehrten kurz darauf wieder zurück, nachdem diese ebenfalls zur Rebellion überlief. Auf Yavin IV stattete man die TIE-Jäger mit einem Hyperraumantrieb auf und schickte sie dann auf eine Mission, um einige X-Flügler aus den Lagerhallen der Incom Corporation zu stehlen. Nachdem sie die Aufmerksamkeit der Garnison auf sich gelenkt hatten, setzten sich die vier Piloten der Staffel mittels ihrer Schleudersitze ab und blieben somit von ihren Gegner unentdeckt. Trotzdem kostete diese Mission einen Piloten das Leben und auch die Raumjäger der Überläufer gingen verloren, doch gelang es den drei übrigen dennoch die Mission zu vollenden.

Galaktischer BürgerkriegBearbeiten

Kampf gegen die RebellenBearbeiten

Ungefähr ein Jahr nach diesem Zwischenfall näherte sich der im Bau befindliche Todesstern seiner Vollendung. Mit dieser Kampfstation sollte das Hauptquartier der Rebellion ausfindig gemacht und zerstört werden. Zudem sollte seine Fähigkeit einen ganzen Planeten zu vernichten, andere aufrührerische Elemente zum Schweigen bringen. Nach seiner Fertigstellung wurde er mit der Maximalkapazität an Jägern beladen, welche oft in Vierergruppen um die Kampfstation patrouillierten. Kurz nachdem die gefangene Prinzessin Leia Organa an Bord der Kampfstation ansehen musste, wie ihr Heimatplanet zerstört wurde, erschien der Millennium Falke zusammen mit Han Solo, Chewbacca, Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi an Bord.


Als der kleine Raumfrachter im Trümmerfeld von Alderaan aus dem Hyperraum fiel, entdeckten sie einen TIE-Jäger, der auf dem Rückweg zum Todesstern war. Der Falke störte die Kommunikation des Jägers und folgte ihm zu seiner Basis. Als sie jedoch erkannten, dass es sich hierbei um eine gewaltige Raumstation handelte, waren sie bereits vom Traktorstrahl erfasst. Nach einer erfolgreichen Befreiung der Prinzessin erfolgte die Flucht mit dem Falken. Hierbei wurden sie von vier TIE-Jägern verfolgt, die jedoch von den Geschützen des Falken und von Skywalker und Solo zerstört wurden. Der mit einem Peilsender ausgerüstete Falke flog daraufhin nach Yavin IV, wohin ihm der Todesstern folgte. Nachdem die Baupläne des Todessterns ausgewertet waren, starten die Jäger des Stützpunktes einen Angriff.


Die feindlichen Jäger begannen den Raumkampf über der Raumstation, bevor Lord Vader seine persönliche Jägerstaffel starten ließ. Wilhuff Tarkin hielt diesen Angriff der Rebellen für aussichtslos, weshalb er seine 7000 TIE-Jäger nicht starten ließ. Die Piloten in Vaders Jagdstaffel waren erfahren und hatten schon mehrere Abschüsse verzeichnet. Zusammen mit dem dunklen Lord dezimierten sie die Jäger der Rebellion und verhinderten zwei Anflüge der X- und Y-Flügler. Einigen X-Flüglern gelang es jedoch einige der TIE-Jäger auszuschalten, bevor sie selber zum Anflug auf den Todessterngraben ansetzten. Zwei Jäger eskortierten hierbei Lord Vader in seinem persönlichen TIE-Prototypen.


Kurz bevor dieser jedoch den letzten X-Flügler im Graben ausschalten konnte, erschien der Millennium Falke und schoss seinerseits einen der Begleitjäger Vaders ab. Der zweite kollidierte nach einem misslungenen Ausweichmanöver mit Vader. Skywalker gelang es darauf den Todesstern zu zerstören.


Wenige Monate nach der Schlacht von Yavin befand sich Han Solo und Luke Skywalker in einem Raumfrachter in der Nähe des Planeten Gepparin. Dort beobachteten sie wie der Sternzerstörer Reprisal eine Piratenbasis auf dem Planeten beschoss. Anschließend wandte er sich dem Frachter zu, welcher von einigen desertierten Sturmtrupplern zuvor von der Reprisal entwendet wurde. Der Zerstörer schaffte es, den Frachter mit seinem Traktorstrahl einzufangen, doch Chewbacca, welcher sich am Steuer des Falken befand, startete daraufhin, auf Hans Anweisungen, ein Ablenkungsmanöver. Mit den Bordkanonen zerstörte er einen der TIE-Jäger, die die Reprisal gestartet hatte, um so eine improvisierte Partikelbombe zu erschaffen. Die Wrackteile des zerstörten Jägers sorgten dafür, dass der Traktorstrahlprojektor nicht mehr zuverlässig sein Ziel anpeilen konnte und so kam der Frachter frei.


Die restlichen TIE-Jäger flogen anschließend Angriffe auf die Überreste der Piratenbasis. Mara Jade, welche sich zu dieser Zeit dort befand, war das eigentliche Ziel dieses Angriffes. Sie schaffte es jedoch rechtzeitig, in einen Bunker zu flüchten und aktivierte dort die Stützpunktverteidigungsanlagen. Mit den bodengestützten Laserkanonen zerstörte sie jeden der restlichen TIE-Jäger einzeln, wobei sie jedoch erst beim letzten Ziel merkte auf was sie da eigentlich schoss.


Im weiteren Verlaufe des Krieges trafen die Rebellen noch etliche Male auf den TIE-Jäger. Doch als nach der Flucht von Hoth und Bespin die Rebellen auf Arbra ihre neue Basis eingerichtet hatten, bauten sie dort eine eigene Staffel TIE-Jäger. Diese Jäger verfügten über Schilde, verbesserte Zielerfassung, einen Hyperantrieb der Klasse 0,5 und einen Navigationscomputer, waren von außen betrachtet aber identisch mit den imperialen TIEs. Auch die Laserkanonen waren verändert, so dass sie über eine deutlich höhere Feuerkraft verfügten, jedoch nur je sechs Schuss abgeben konnten. Allerdings wurden in der ersten Mission alle dieser Jäger bis auf zwei zerstört.


Wenige Zeit später stellte sich die Rebellen-Allianz zur vermeintlich letzten Schlacht bei Endor, in welcher etliche TIE-Jäger teilnahmen. In der Zwischenzeit hatte sich jedoch die TIE-Jäger-Technologie in Form des TIE-Abfangjägers weiterentwickelt. Dieser neue Jäger war noch schneller und verfügte über die doppelte Feuerkraft seines Vorgängers. Zusammen mit diesem sollte der neue Jäger die Rebellenflotte in Schach halten, so dass der neue Todesstern ungehindert auf die Großkampfschiffe feuern konnte.


Nachdem aber der planetare Schildgenerator zerstört worden war, gelang den Raumjägern der Allianz einen Vorstoß auf die Raumstation. Verfolgt von TIE-Jägern und den neuen Abfangjägern flogen einige der Rebellenschiffe in den Reaktorschacht und zerstörten den Reaktor und so letztendlich auch den Todesstern. Der Imperator hatte geplant, in Zukunft alle TIE-Jäger durch den neuen TIE-Abfangjäger zu ersetzen, doch gelang dies bis zu seinem Tod bei Endor nur zu einem geringen Teil, was wiederum den Fortbestand des TIE-Jägers in den imperialen Reihen sicherte.

Niedergang des ImperiumsBearbeiten

Auch nach der vernichtenden Niederlage von Endor war der TIE-Jäger weiterhin bei etlichen Schlachten dabei. Von den Kämpfen gegen die Ssi-ruuk bei Bakura bis zu den Einsätzen gegen die neuaufgestellte Sonderstaffel. Auf dem Planeten Malrev IV trafen sie auf einen kleinen Außenposten und Cartariun, welcher durch einen antiken Sith-Tempel die Kontrolle über die Eingeborenen des Planeten innehatte. Diesen befahl er mit zurückgelassenen TIE-Jägern, die gelbe Solarflügel besaßen, die Sonderstaffel anzugreifen. Die Eingeborenen flogen jedoch nicht annähernd so gut wie echte TIE-Piloten und so wurde der Tempel letztendlich zerstört und Cartariun starb mit seiner Macht.


Knapp zwei Jahre nach Endor gelang es der neugegründeten Neuen Republik mit einem umgebauten TIE-Jäger, welchen man während der Kämpfe bei Bakura geborgen hatte, das Imperiale Zentrum zu infiltrieren. Tycho Celchu, welcher sich für diese Mission freiwillig gemeldet hatte, konnte bei wertvolle Informationen für die Republik gewinnen. Nach zwei Wochen jedoch flog seine Tarnung auf und er wurde gefangen genommen. Er konnte später fliehen und kämpfte zusammen mit den restlichen Piloten der Sonderstaffel gegen den TIE-Jäger und seine Nachfolgermodelle. In der Zwischenzeit erstarkten die imperialen Kriegsherren immer weiter. Sie setzten ebenfalls TIE-Jäger in ihren Reihen ein, um ihre Ambitionen zu erreichen und ihre kleinen Reiche zu sichern.


Nach der Übernahme von Coruscant sicherte sich Ysanne Isard, Leiterin des Imperialen Geheimdienstes und ehemalige Nachfolgerin Palpatines, die Kontrolle über das Bacta-Kartell. Sie rüstete sofort ihre neue Privatarmee, die Thyferranische Heimwehr, mit allen ihr zur Verfügung stehenden TIE-Jägern aus, welche gegen die Sonderstaffel kämpfen sollten. Diese unterlagen jedoch meist kläglich gegen die besser ausgebildeten Piloten der Elitestaffel der Republik. Und da Thyferra über keine eigene TIE-Jäger-Fabrik verfügte, welche ansonsten nahezu überall in der Galaxis anzutreffen sind, musste sich Isard Ersatzjäger von den etlichen Kriegsherrn im Austausch gegen Bacta erkaufen.


Der Kriegsherrn Zsinj galt als der gefährlichste unter ihnen. Um ihn aufzuhalten setzte die Neue Republik sowohl die Sonderstaffel, als auch die neugegründete Gespensterstaffel ein. Diese sollte verdeckt arbeiten und die Streitkräfte des Kriegsherrn infiltrieren. Hierfür kaperten sie zuerst eines seiner Kampfschiffe. Dieses führte an speziellen Halterungen vier TIE-Jäger mit sich, die von Piloten der Staffel, welche schon Erfahrung mit diesen Maschinen gemacht hatten, im Kampf geflogen wurden. So gelang es ihnen letztendlich, ihre Maskerade solange aufrecht zu erhalten, damit sie Admiral Trigit und seinen Sternzerstörer ausschalten konnten. Später brach die Gespensterstaffel in eine kleine imperiale Militärbasis ein und stahl dort mehrere TIE-Jäger und TIE-Abfangjäger, mit denen sie sich als die unabhängigen Raumstreitkräfte der Flederfalken ausgaben. Als diese getarnt nahm die Staffel bei einem Angriff Zsinjs auf den Werftplaneten Kuat teil. Auch hier konnten sie ihre Tarnung lang genug aufrecht erhalten, um den Kriegsherrn in eine Falle zu locken und seine Beute zu zerstören.


Etwa ein halbes Jahr verging nach dem Tod Zsinjs und die Republik konnte in einem ungewissen Frieden leben. Es gab nur noch kleinere Scharmützel und man glaubte schon, das führerlose Imperium würde sich von den Schlägen der Vergangenheit nicht mehr erholen. Doch hatte im Verborgenen ein neuer Gegner das Imperium geeint und bereitete seinen Feldzug zur Niederschlagung der Rebellion vor.


Großadmiral Thrawn kehrte vier Jahre nach dem Tod des Imperators aus den Unbekannten Regionen zurück und übernahm die Kontrolle des am Boden liegenden Imperiums. Er stattete sein selbst erwähltes Flaggschiff Schimäre mit sechs Staffeln TIE-Jägern aus. Als es ihm gelang ein Jahr später die geheime Schatzkammer des Imperators auf Wayland ausfindig zu machen, gelang es ihm dem Wächter, einen dunklen Jedi-Klon, in die Dienste des Imperiums zu stellen. Joruus C'baoth verhalf dem Admiral während der Gefechte seine Truppen besser zu koordinieren. Der Klon setzte eine Kampfgeflecht-ähnliche Technik ein, um die TIE-Piloten durch seinen Verstand kontrollieren zu lassen.

{C Da es dem Imperium an Großkampfschiffen mangelte, plante der Großadmiral einen direkten Angriff auf die Werften von Sluis Van. Durch im Vorfeld durchgeführte Angriffe auf Planeten in der Nähe des Werftplaneten, gelang es Thrawn, dass Admiral Ackbar als Konsequenz viele Schiffe aus der Gegend bei Sluis Van zusammenzog. Da die Republik aber ein Nachschubproblem hatte, waren viele der dort versammelten Kriegsschiffe umgebaute Transporter. Der Großadmiral, welcher bei diesem Gefecht auf die Dienste C'baoth verzichten musste, rüstete einen kleinen Frachter mit einem Tarnfeld aus und verstaute in seinem Inneren mehrere TIE-Jäger und Minenmaulwürfe und ließ den Frachter in den Werftkomplex hineinfliegen. Nachdem der Frachter problemlos die Kontrollen passiert hatte, explodierte er hinter den Reihen der Verteidigung und seine Fracht schwärmte nach außen, wobei kurz danach Thrawns Armada in das System sprang.


11 NSY stellten die normalen TIE-Jäger, neben einigen modifizierten Maschinen, einen Großteil der Jagdmaschinen der Schlundflotte unter dem Kommando von Admiral Daala dar. Daala war noch vor der Schlacht von Yavin von Großmoff Tarkin als Bewacherin des Schlundzentrums abgestellt worden. Unterstützt von vier Sternzerstörern, der Hydra, Gorgo, Mantis und Basilisk, startete sie eine Art Rachefeldzug gegen die Neue Republik. Bei zahlreichen Gefechten, die unter anderem bei Mon Calamari und Kessel stattfanden, setzte sie die Jäger ein, doch entwickelte sich ihr Feldzug in ein Desaster und am Ende waren von ihrer ursprünglichen Flotte von TIE-Jägern nur noch sieben Maschinen einsatzbereit und ihr verbliebener Sternzerstörer Gorgo schwer angeschlagen.


Kurz nachdem Admiral Daala 12 NSY die zahlreichen imperialen Kriegsherren des Tiefkerns ausgeschaltet und deren Militär unter ihre Kontrolle gebracht hatte, begann erneut die groß angelegte Produktion von TIE-Jägern. Daala setzte unter anderem TIE-Jäger bei dem Angriff um Khomm ein, welche die unzähligen TIE-Bomber eskortierten, die großflächig den Planeten bombardierten. Des Weiteren flogen einige TIE-Jäger Angriffe auf das Jedi-Praxeum auf Yavin IV, wobei der Jedi Streen vier von ihnen zerstörte, indem er sie mithilfe von Machtwinden gegeneinander schleuderte. Der Neuen Republik gelang es im Verlauf des Krieges ebenfalls einige TIE-Jäger zu akquirieren. Sie modifizierten sie jedoch weitestgehend, sodass sie über einen Hyperraumantrieb und andere Systeme verfügten. Eingesetzt wurden diese TIE-Jäger zum Beispiel in der Schlacht um Adumar 13 NSY. Etliche Jahre später zu der Zeit der Caamas Krise und dem Chaos um den wiederauferstandenen Großadmiral Thrawn waren TIE-Jäger noch ein oft gesehenes Bild, wenn es um imperiale Raumschiffe ging. Sehr zu Admiral Gilad Pellaeons Missfallen wurde allerdings ein beachtlicher Teil der TIE-Jäger durch die neueren Preybird-Jäger ersetzt. So kämpften beide Jägerklassen Seite an Seite gegen die Kampfschiffe der Neuen Republik.

Letzte EinsätzeBearbeiten

Im Jahr 23 NSY fanden die Solo-Zwillinge zusammen mit Tenel Ka und dem Wookiee Lowbacca einen abgestürzten TIE-Jäger im Dschungel von Yavin IV. Dieser war während der Schlacht von Yavin dort abgestürzt. Der Tatsache unbewusst, dass der Pilot, Qorl, den Absturz überlebt hatte und seit mehr als zwanzig Jahren als Einsiedler im Dschungel lebte, begannen die Jedi-Kinder mit der Reparatur des Schiffes. Unter anderem verbauten sie einen Hyperantrieb in den TIE-Jäger, der es ihm ermöglichen würde, interstellare Flüge zu bewerkstelligen. Einige Zeit später nahm Qorl die Kinder gefangen und zwang sie, den TIE flugfähig zu machen. Dank des Hyperraumantriebes konnte Qorl schließlich mit dem TIE-Jäger fliehen und das Yavin-System verlassen. Auch die Schattenakademie nutzte die Ausgewogenheit der TIE-Jäger und Dutzende führten den Angriff auf Kashyyyk an. Allerdings war die Verteidigung von Kashyyyk wohl organisiert und mit der Hilfe der Jedi-Kinder wurden zahlreiche TIE-Jäger zerstört. Zudem setzte die Schattenakademie bei ihrem Angriff auf Yavin IV neben unzähligen TIE-Jägern auch zwei speziell umgebaute TIE-Jäger ein. Diese waren mit einer Panzerung versehen, die sie für normale Sensoren praktisch unsichtbar machen würden. Ebenfalls war der Triebwerksausstoß abgedämpft worden um eine frühzeitige Entdeckung zu vermeiden. Dutzende TIE-Jäger griffen immer wieder die Akademie an und hofften die Jedi durch unzählige Luftangriffe zu zermürben. Doch auch dieser Angriff schlug fehl und mit der Zerstörung der Schattenakademie endete auch die Ära des Zweiten Imperiums.


Zur Zeit des Yuuzhan-Vong-Krieges stellten die TIE-Jäger noch immer einen entscheidenden Teil der imperialen Raumjäger dar und wurden unter anderem in den Raumwerften von Yaga Minor produziert. Während der Schlacht von Bastion kamen sie erneut zum Einsatz. Mit Hilfe der Informationen von der Jadeschatten konnten imperiale TIE-Jäger das Yammosk-Schiff gezielt angreifen und so eine katastrophale Niederlage noch einmal abwenden. Kurze Zeit später bei der Schlacht von Borosk waren es erneut TIE-Jäger, die das Blatt wendeten. Unter anderem waren einige TIE-Jäger mit Droidengehirnen ausgestattet worden, um von dem Dreadnaught-Kreuzer Knochenbrecher von Braxant abzulenken, der die Aufgabe hatte, Sklavenschiffe der Yuuzhan Vong zu entern und Gefangene zu befreien. Den wohl wichtigsten Punkt zum Sieg der Imperialen Restwelten steuerte ein einzelner TIE-Jäger bei, dem es gelang, den Lebenserhaltungstank des Yammosk direkt zu treffen und das Wesen zu töten. Ohne ihren Koordinator waren die Yuuzhan Vong keine unüberwindbaren Gegner mehr und die Imperialen trugen schließlich den Sieg davon. Bei Esfandia setzten die Imperialen unter Großadmiral Pellaeon ebenso TIE-Jäger ein und hielten so die feindlichen Korallenskipper von den imperialen Großkampfschiffen ab. Den TIE-Jägern gelang es die feindlichen Kräfte zeitweise davon abzuhalten, sich neu zu gruppieren, was Pellaeons Sternzerstörern wichtige Zeit verschaffte. Die imperiale Fregatte Widowmaker unter Kapitän Arien Yage, die zusammen mit Luke Skywalker und anderen Jedi bis nach Zonama Sekot vorgedrungen war, hatte eine volle Staffel TIE-Jäger an Bord. Diese wurden unter anderem dazu eingesetzt, einen flüchtigen Korallenskipper zu jagen, der ansetzte, das System zu verlassen und die Yuuzhan Vong zu kontaktieren.

VermächtnisBearbeiten

Neben den Verbesserungen, welche der TIE-Jäger selbst erhielt, wurden basierend auf seinem Chassis auch einige Spezialanfertigungen entworfen. So wurden mehrere Aufklärermodelle entwickelt, die auf den TIE-Jäger zurückgingen. Zu diesen gehörten der TIE/rc Jagdaufklärer, TIE/rc-Vanguard und der TIE-Scout. Diese wurden oft zur Fernaufklärung eingesetzt, bevor die Hauptstreitmacht eintraf, und waren teilweise mit einem Hyperraumantrieb oder gar Schilden ausgestattet. Als dem Oberkommando klar wurde, dass sie bei Bodenangriffen auch Luftunterstützung benötigten, begann man bei Sienar mit der Entwicklung eines neuen Modells. Heraus kam der TIE/gt-Jäger, welcher mit einem Raketenwerfer ausgerüstet war, den man mit unterschiedlichen Geschosstypen laden konnte.


Er wurde bei allen Bombardierungen und Bodenangriffe eingesetzt, bis er schließlich vom TIE-Bomber abgelöst wurde. Eine letzte Variante war der TIE/fc-Jäger, welcher mit seinen speziellen Systemen zur Feuerunterstützung eingesetzt wurde. Doch hatten diese frühen Modelle nur wenig Einfluss auf den späteren Ausgang des Krieges. Erst als der Galaktische Bürgerkrieg sich ausweitete und die Rebellen-Allianz neue und vor allem schnellere Jägermodelle in Dienst stellte, begann das Imperium darauf zu reagieren. Bei Sienar entschieden sich die Ingenieure nicht mehr dafür, das komplette Chassis des TIE-Jägers aufzubessern, sondern entdeckten die wirkliche Stärke des Designs - das Kugelcockpit. Mit einem neuen Antrieb, verbesserten Solarflügeln und verstärkter Bewaffnung fand sich dieses im neuen Entwurf des TIE-Abfangjägers wieder. Man erkannte die Stärken und Schwächen des TIE-Jäger-Entwurfes, je weiter der Krieg voranschritt und entwickelte konsequent weitere Modelle.


Im Schlundzentrum entstand zeitgleich aufgrund der Isolation ein Jägertyp namens Super TIE/Ln, welcher schneller als ein normaler TIE-Jäger war und ebenfalls Abfangjäger genannt wurde. Sienars Konzept wurde sogar für so erfolgreich gehalten, dass es zudem zwei TIE-Bodenfahrzeug-Ableger gab. Zum einen den TIE-Mauler und die TIE-Raupe. Sie verfügten beide über einen Kettenantrieb und ein Kugelkanzel als Cockpit. Wie ihre Raumjägermodelle waren sie nur mit Laser- bzw. Blasterkanonen ausgestattet und verfügten über keinerlei Schilde. Ebenfalls ein Mitglied der TIE-Serie war der TIE-Raptor. Entwickelt vom Kriegsherrn Zsinj kamen diese Versuchsmaschinen in der Schlacht von Selaggis zum Einsatz. Sie bestanden an sich nur aus dem normalen TIE-Cockpit und vier kleinen Stummelflügeln.


Kurz vor der Schlacht von Endor begann man bei Sienar mit dem „nächsten logischen Schritt“ bei der Weiterentwicklung des Kugelcockpits. Man baute es in einen neuen Jägerprototypen ein, welcher später den Namen TIE-Jagdbomber tragen sollte, den viele für den besten Jäger seiner Zeit einstuften. Seine Produktionskosten und der Tod des Imperators bei Endor verhinderten seinen großflächigen Einsatz bis nach Ende des Krieges. Immer wieder wurde versucht, Raumjäger von anderen Herstellern in die Flotte zu übernehmen, welche die Nachteile des TIE-Jägers ausgleichen sollten. Doch waren Modelle wie der I-7 Howlrunner nicht sonderlich erfolgreich. Gegen Ende des Galaktischen Bürgerkrieges jedoch gelang es dem Moff Vilim Disra durch einige dubiose Geschäfte mit Piraten den Preybird-Jäger für die Reihen des Imperiums zu gewinnen. Dieser wurde in großer Stückzahl gebaut und fand auf einigen Sternzerstörern sogar Einsatz in den letzten Schlachten des Krieges.


Da dem Krieg immer mehr Raumjäger zum Opfer fielen, wurde die Produktion von Raumjägern beider Parteien immer weiter vorangetrieben. Dies führte letztendlich dazu, dass es im Verlaufe der Zeit unzählige Ersatzteile und Raumschiffwracks gab, welche von erfinderischen Individuen neu zusammengebaut wurden. Solche sogenannten Bastarde bestanden aus verschiedenen Raumschiffteilen und verfügten oft über die Merkmale von zwei oder mehreren Jägermodellen. Oft wurden hierbei aber auch TIE-Jägerteile wie die Solarflügel oder die Kugelkanzel in Jägertypen wie dem TYE-Flügler, Tri-Jäger oder dem X-TIE-Sternjäger verbaut.


Als im Zuge der Suche nach der Hand von Thrawn Anstrengungen unternommen wurden, um in die Unbekannten Regionen aufzubrechen, entdeckte man dort die Chiss, der Spezies, welcher auch Thrawn angehörte. Diese verwendeten mittlerweile einen neuen Jägertypen, den Chiss-Klauenjäger. Dieser, so zum Staunen vieler Leute aus der bekannten Galaxis, war ein Hybrid aus imperialer und Chiss-Technologie. So besaß er vier Flügel, welche klauenförmig nach vorn zeigten und an dessen Enden sich, ähnlich wie beim TIE-Abfangjäger, die Waffen des Schiffes befanden. Doch das auffälligste Merkmal war, dass der Jäger ebenfalls das Kugelcockpit des TIE-Jägers verwendete.

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