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Onaconda Farr war ein Rodianer, der vor und während der Klonkriege als Senator im Galaktischen Senat der Republik arbeitete. Nach dem Ausbruch des Krieges sah Farr sich gezwungen, die Separatisten um Hilfe zu bitten, da das rodianische Volk Hunger litt. Dennoch erkannte er, dass die Konföderation unabhängiger Systeme nicht im Sinne des Volkes handelte und bereute seine Entscheidung. Auch danach geriet er in zahlreiche politische Intrigen. Nachdem sich der rodianische Senator zusammen mit Bail Organa und Padmé Amidala dafür eingesetzt hatte, Friedensgespräche mit den Separatisten zu beginnen, wurde er durch seine Gehilfin Lolo Purs vergiftet, die Farr die Schuld für die durch den Krieg verursachten Umstände auf Rodia gab.

KlonkriegeBearbeiten

Während der Klonkriege stürzte der republikanische Planet Rodia in eine Krise, da es durch seine Abgelegenheit von wichtigen Handelswegen abgeschnitten war. Durch die Kämpfe in allen Teilen der Galaxis, war es der Republik vorerst nicht möglich Hilfsgüter zu dem Planeten zu schicken. Onaconda Farr setzte sich darauf widerwillig mit der Separatisten-Allianz in Verbindung, um von der gegnerischen Partei des Krieges Hilfe zu erbitten. Der neimoidianische Vizekönig und im Rat der Separatisten vertretene Nute Gunray kam Farrs Bitte nach, verlangte jedoch die Treue Rodias zu der Konföderation und die Gefangennahme der zu dieser Zeit auf Rodia befindlichen Padmé Amidala, die dem Neimoidianer schon seit der Blockade von Naboo verhasst war. Farr sah sich gezwungen den Wünschen Gunrays nachzugehen und ließ Amidala gefangen nehmen. Nachdem Gunray auf Rodia angekommen war, verlangte dieser eine Exekution der Senatorin. Durch eine Verkettung glücklicher Umstände gelang es dem Senator Jar Jar Binks und dem Protokolldroiden C-3PO einen Großteil der Kampfdroiden auszuschalten und Amidalas Rettung zu bewirken. Onaconda Farr entschied sich daraufhin während der Kämpfe in der rodianischen Stadt die Seiten abermals zu wechseln und half bei der Festnahme Gunrays. Nach dem Eintreffen republikanischer Truppen und dem Sternzerstörer Tranquility unter dem Kommando der Jedi-Meisterin Luminara Unduli, sicherte der Oberste Kanzler Palpatine den Rodianern Unterstützung zu.

Während einer Vorabstimmung zum Gesetz zur Einschränkung der Privatsphäre befand sich Farr in Senatsverwaltungsgebäude auf Coruscant, als er unerwartet mit mehreren anderen Senatoren zu einer Geisel des Kopfgeldjägers Cad Bane wurde, der sich in das Gebäude eingeschlichen hatte. Das Ziel des Duros war die erzwungene Freilassung des Hutten Ziros, der in einem republikanischen Gefängnis festgehalten wurde. Nachdem dieser den Gran-Senator Philo erschossen hatte, sammelte er die Komlinks der Festgehaltenen ein, um einen Hilferuf zu verhindern. Nach einer Jagd durch das Galaktische Senatsgebäude wurde der Jedi-Ritter Anakin Skywalker gefasst und bewusstlos vor die Füße der Senatoren geworfen. Um seine sichere Flucht zu gewährleisten, ließ Bane einige Sprengladungen anbringen, die kurz darauf detonierten. Die Senatoren konnten dieser allerdings durch den wiedererwachten Skywalker, welcher ein Loch in den Boden geschnitten hatte, entkommen. Auch Onaconda Farr blieb unverletzt. Einige Zeit nach den Unruhen im Senat ersuchte Onaconda Farr die Hilfe der Republik, da er glaubte einige Kampfdroiden würden sich noch auf Rodia aufhalten. Der Jedi-Meister Kit Fisto reiste daraufhin zu Farr, um der Sache auf den Grund zu gehen. Der Nautolaner vermutete, dass es sich um Überreste der separatistischen Besetzung handelte und entdeckte schließlich tatsächlich mehrere Drodien, die durch den Kopfgeldjäger Robonino modifiziert worden waren. Dieser hatte sich in der Station vor der Strafverfolgung versteckt und durch ein Sendegerät unter Wasser, welches auch eine Verendung der Tiere verursacht hatte, die Droiden zu seinen Leibwächtern umprogrammiert. Die Angelegenheit konnte von Fisto bereinigt und Robonino gefasst werden.

PersönlichkeitBearbeiten

Onaconda Farr war ein charakterstarker Mann, dem das Wohl seines Volkes am Herzen lag. Um es zu schützen, war ihm sowohl militärische Strenge als auch ein Bündnis mit antirepublikanischen Parteien recht, wobei er das nur als allerletzten Ausweg ansah. Obwohl Farr Fehler begangen hatte, war er äußerst republiktreu. Die Klonkriege zeigten Onacondas wahren Herzenszustand, da er sich ausschließlich für die Aufnahme von Friedensgesprächen aussprach und für eine Abrüstung der Truppen war. Nichtsdestotrotz konnte Onaconda mit Blastergewehren umgehen und war geübt, damit zu schießen. Zu seinen Stärken zählten vor allem die Diplomatie, das Abschließen von Geschäften sowie politische Strategien in Hinblick auf Gesetzgebung. Onaconda trug ein rodianisches Gewand, das seine Zugehörigkeit zum Galaktischen Senat versinnbildlichte. Onaconda war zwar beliebt, büßte jedoch aufgrund der Tatsache, dass er Senator Ronet Coorr bestach, der drei Jedi-Kreuzer nach Rodia sandte, das Vertrauen vieler seiner Anhänger ein, was seine politische Karriere fast beendete.

In Baukästen enthalten Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

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